Kürbischutney mit Karotten-Knödel

Kürbischutney mit Karotten-Knödel

“Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Er bringt uns Knödel hei hussassa!” Außer dem Knödel dessen Hochsaison nun beginnt, gehört für mich zum Herbst der Kürbis. Ich liebe es, die schönsten Exemplare auf dem Markt zu suchen und meine Wohnung damit zu dekorieren. Außerdem gibt es bei mir jedes Jahr die gute alte Kürbissuppe.

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal gerillten Kürbis aus dem Ofen probiert und war begeistert. Da habe ich mich gefragt, was man aus Kürbis sonst noch herstellen kann und kam auf die Idee ein Kürbis-Walnuss-Chutney zu machen. Das lässt sich in unserem Knödelglas einkochen und passt super zum Karottenknödel “Fleischlos Glücklich”.

Aber was ist ein Chutney überhaupt? Es ist eine süß-saure Soße aus Indien, die von den Engländern nach Europa gebracht wurde. Sie besteht zu großen Teilen aus Essig und Zucker, ist aber wunderbar mit herzhaften Speisen kombinierbar.

Die Zutaten

für 2-3 Gläser

400 gKürbisfleisch
2Äpfel
4Schalotten
10 gIngwer
60 gWalnüsse
2 ELÖl
100 mlApfelessig
20 mlBalsamicoessig
50 mlWeißwein
50 mlWasser
100 gZucker
Pfeffer und Salz
Kurkuma
Chili

 Ran an den Knödel

Die Schalotten und den Ingwer klein würfeln und die Walnüsse hacken. Apfel und Kürbis in mittelgroße Stücke schneiden. Ein wenig Öl in den Topf geben und das Gemüse leicht andünsten. Mit dem Essig, Weißwein und Apfelsaft ablöschen. Anschließend den Zucker hinzugeben und nach Belieben mit Pfeffer, Salz, Kurkuma und Chili würzen. Das Chutney ca. 30 min köcheln lassen, bis der Kürbis weich und durchgegart ist. Falls nicht genügend Flüssigkeit im Topf bleibt, am Ende je nach Geschmack Wasser, Wein oder Essig hinzugeben.

Das fertige, heiße Chutney in die sauberen Knödelgläser füllen. Ein kleiner Tipp: Desinfiziere die Gläser, den Deckel und den Abfülllöffel vorher, indem Du alles kurz in kochendes Wasser tauchst. So kannst Du sicher sein, dass sich keine Keime in die Gläser verirren. Außerdem ist dann alles heiß genug, damit sich wirklich ein Vakuum bildet (hat bei mir beim ersten Mal nicht funktioniert). Dann die Deckel drauf und warten. 🙂

Das Chutney später mit einem angebratenen Knödel (vorzugsweise “Fleischlos Glücklich”) servieren. Noch warm, direkt aus dem Topf schmeckt das Chutney aber auch prima. Dazu empfehle ich einen herbstlichen Rotwein. Baaam! Lass es Dir schmecken!